»Die Drei waren nicht nur Vermittler sondern selbst Botschafter unbändiger Freude an der Musik« (Allgäuer Zeitung)

Vom Anfang an gründete sich das Trio GAON mit der Idee, drei Musiker mit völlig verschiedenen kulturellen Hintergründen und Persönlichkeiten zusammen zu bringen, um daraus eine harmonische Einheit mit einer gemeinsamen Vision zu formen.

Der Name, des Trios, das koreanische Wort „Gaon“ ( 가 온 ) veranschaulicht diese Vision und hat zwei Bedeutungen: „Mittelpunkt der Welt“; es kann aber auch bedeuten: „Wärme erschaffen“. Die Musiker möchten diese beiden Aspekte auf die Situation im Konzert beziehen, in der sie in der Musik den Mittelpunkt der Welt in diesem Augenblick finden und durch die Energie der Musik zwischenmenschliche Wärme und Empathie vermitteln.

1st Prize
and two special prizes at »Premio Trio di Trieste«

Biographie

»Das Publikum erlebte einen Abend, wie es ihn in den führenden Konzertsälen der Welt erleben kann« (Donaukurier)

Das Trio GAON ist seit 2013 in München beheimatet und studierte dort an der Hochschule für Musik und Theater bei den Professoren Ana Chumachenco, Friedemann Berger und Christoph Poppen.

Während seiner relativ kurzen Bestehenszeit konnte das Trio bereits durch Erfolge bei renommierten Wettbewerben auf sich aufmerksam machen: Zuletzt wurde es im September 2017 mit dem ersten Preis sowie zwei Sonderpreisen in Trieste beim traditionsreichen internationalen Kammermusikwettbewerb Premio Trio di Trieste ausgezeichnet. Im März 2015 gewann es den zweiten Preis beim Joseph-Haydn-Wettbewerb für Kammermusik in Wien und im April 2014 gewann es den Wettbewerb um den Musikpreis des Kulturkreis‘ Gasteig e.V. in der Kategorie Kammermusik mit dem ersten Preis und der höchsten Punktzahl des gesamten Wettbewerbes.

Das Trio GAON kann auf eine rege Konzerttätigkeit in Deutschland, Belgien, Österreich und Korea zurückblicken, in der es ein vielfältiges Repertoire zu Gehör brachte und trat in Hallen wie der Philharmonie im Gasteig, München und der Kumho Art Hall, Seoul, auf.

Der bekannte Musikkritiker und Musikwissenschaftler Harald Eggebrecht äußerte sich kürzlich in der Süddeutschen Zeitung über das junge Ensemble: „Das Trio GAON steigerte mit Witz, Ironie und bestechender Virtuosität in Françaix' Trio von 1986 das Vergnügen ungemein. Hier gab es, bei bemerkenswerten solistischen Vorzügen der drei, kammermusikalischen Geist und einen ausgereiften Sinn für Transparenz und Klangbalance zu bestaunen.“

Repertoire

A. Arensky

Trio in d minor, op.32

 

L.v. Beethoven

Trio in E-flat Major, Op.1 No.1
Trio in D Major, Op.70 No.1 “Ghost”
Triple concerto in C Major, op.56

 

J. Brahms

Trio No.1 in B Major, Op.8
Trio No.2 in C Major, Op. 87
Trio No.3 in c minor, Op. 101

 

C. Debussy

Trio in G Major, L.3

 

J. Françaix

Piano trio (1986)

 

J. Haydn

Trio in E Major, Hob. XV
Trio in f minor, Hob. XV f1
Trio in D Major, Hob. XV 7
Trio in G major Hob. XV/25 « Gypsy »

 

F. Mendelssohn

Trio in d minor No.1, Op.49
Trio in c minor No.2, Op.66

 

W.A. Mozart

Trio in C Major, K. 548

 

M. Ravel

Trio in a minor

 

D. Shostakovich

Trio No.1 in c minor, Op. 8
Trio No.2 in e minor, Op. 67

 

F. Schubert

Adagio « Notturno » in E-flat Major, D 897
Trio No.2 in E flat Major, D 929

Der Pianist

Tae-Hyung Kim

ist heute einer der bekanntesten koreanischen Pianisten der neuen Generation. Er wurde international bekannt, als er 2004 als erster koreanischer Pianist den 1. Preis und den Beethoven-Spezial-Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Porto gewann. Im selben Jahr erhielt er den 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Jeunesses Musicales und wurde bei einer Reihe von renommierten Wettbewerben, u. a. dem Internationalen Klavierwettbewerb Hamamatsu (2006) als auch dem Internationalen Klavierwettbewerb Long-Thibaud (2007) ausgezeichnet. Im Jahre 2013 gewann er den 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Klavierwettbewerb Hastings, wodurch ihm der internationale Durchbruch in seiner Pianistenkarriere gelang. Zusätzlich zu seinen bisherigen Wettbewerbsgewinnen erreichte er im Jahr 2010 den 5. Platz beim Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb, welcher zu einem der drei größten Klavierwettbewerbe der Welt zählt.

Seitdem weitet Tae-Hyung Kim seine musikalischen Aktivitäten aus, indem er mit bedeutenden internationalen Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Russia National Philharmonic, dem Tokyo Symphony Orchestra, der Kioi Sinfonietta Tokyo, dem National Orchestra of Belgium, dem Orchestre National de France und unter anderem mit den renommierten Dirigenten Vladimir Spivakov, Marin Alsop, Emil Tabakov und Vakhtang Matchavariani spielte.

Nach seinem Studiumsabschluss an der Korean National University of Arts kam er nach Deutschland, wo er an der Hochschule für Musik und Theater München die Meisterklasse für Klavier bei Prof. Elisso Wirssaladze und die Meisterklasse für Liedgestaltung bei Prof. Helmut Deutsch absolvierte. Er führte danach seine Ausbildung am Staatlichen Tschaikowski-Konservatorium in Moskau bei Prof. Elisso Wirssaladze fort und vertiefte dort sein Verständnis und seine Sensibilität für Musik weiter. Derzeit hält er sich in München auf und absolviert sein Studium der Kammermusik mit Christoph Poppen und Friedemann Berger an der Hochschule für Musik und Theater München.

Tae-Hyung Kim wird dankend seit 2008 von der DAEWON Cultural Foundation gefördert. Er wird generell von Presto Artists and Entertainment vertreten, in Frankreich und den Benelux-Staaten dabei mit Weinstadt Artists Management und in Russland/GUS in Zusammenarbeit mit SMOLART Concert Agency.

Die Geigerin

Jehye Lee

ist seit 2015 Konzertmeisterin der zweiten Violinen im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons. Zuvor war sie seit 2013 als 1. Konzertmeisterin bei den Augsburger Philharmonikern fest angestellt. Geboren 1986 in Seoul/Südkorea, begann sie mit sieben Jahren ihr Geigenstudium bei Prof. Nam Yun Kim an der Korean National University of Arts. Im Anschluss setzte sie ihr Studium bei Prof. Miriam Fried am New England Conservatory in Boston/USA fort, wo sie 2009 ihren Masterabschluss erhielt. Auf Einladung der Kronberg Academy studierte sie seit Oktober 2010 als »Young Soloist« bei Prof. Ana Chumachenco in Deutschland. Das Studium wurde durch das Gingko-Stipendium ermöglicht.

Jehye Lee ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Sie gewann unter anderem jeweils den 3. Platz beim Internationalen Violinwettbewerb Sion Valais in der Schweiz (2002) und beim Yehudi-Menuhin-Wettbewerb in England (2004). 2005 gewann sie den 2. Preis beim Wettbewerb des Prager Frühlings. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem 1. Preis, dem Publikums- und dem Sarasate-Preis beim Internationalen Pablo Sarasate-Violinwettbewerb in Spanien ausgezeichnet. 2009 gewann Jehye Lee den 1. Preis beim internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg und wurde zusätzlich mit dem Publikums- und Kammermusik-Sonderpreis geehrt. Darüber hinaus gewann sie 2011 den 3. Preis beim Internationalen Tchaikovsky-Wettbewerb in St. Petersburg und erhielt außerdem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Mozart Konzertes. Jehye Lee hat damit erstmals in der Geschichte Koreas, die höchste Plazierung bei diesem prestigevollem Wettbewerb errungen.

Als Solistin trat Jehye Lee mit der Nordböhmischen Philharmonie Teplice, dem Wiener Mozartorchester, dem Bilbao Sinfonieorchester, dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Münchener Rundfunkorchester auf. Sie konzertierte in Sälen wie dem Seoul Arts Center, der Jordan Hall in Boston, der Dvorak Hall in Prag, der Victoria Hall in Genf, dem Prinzregententheater in München oder dem Grand Theater in Bordeaux.

Als Kammermusikerin wird Jehye Lee regelmäßig zu Festivals eingeladen. Sie arbeitete mit Künstlern wie András Schiff, Yuri Bashmet, Gary Hoffman, Menahem Pressler, Misha Maisky, Frans Helmerson, Gidon Kremer, Tatjana Grindenko und Miriam Fried zusammen.

»Sein ausdrucksvolles Spiel, seine seelenvolle Interpretation, sein warmer Strich und sein zart atmendes, geistvolles und nuancenreiches Rubato zeugten von einer Verinnerlichung jedes Tons« (Reutlinger Generalanzeiger)


Der Cellist

Samuel Lutzker

ist seit Frühjahr 2014 Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons. Nach seinem Jungstudium in Düsseldorf bei Claus Reichardt studierte er in Berlin und Weimar bei Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt. Außerdem erhielt er wichtige Impulse auf Meisterkursen unter Anderen mit Heinrich Schiff, David Geringas und Frans Helmerson.

Er ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Villa Musica-Stiftung und der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, sowie Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe wie dem Bodensee-Musikwettbewerb, dem Khachaturian-Wettbewerb und dem Wettbewerb der Sinfonima-Stiftung.

Neben vielfältigen Rezitalen und solistischen Auftritten bildet die Kammermusik einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit. In verschiedenen Ensembles hat er in Europa und Asien an Konzerten, CD-Aufnahmen und Rundfunkproduktionen mitgewirkt. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten unter Anderen Pierre-Laurent Aimard, Atar Arad, Lynn Harrell und Nina Tichman. Regelmäßige Einladungen zum Kammermusikfestival des International Musicians Seminar Prussia Cove in Cornwall, England waren prägende Inspirationsquellen.

Medien

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Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

TRIO GAON

Vertreten durch

Tae-Hyung Kim, Jehye Lee, Samuel Lutzker

Persönlich haftende Gesellschafter

Tae-Hyung Kim, Jehye Lee, Samuel Lutzker

Kontakt

E-Mail: triogaon@gmail.com
Internetadresse: www.triogaon.de

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